Biostation Düren: Biologische Station im Kreis Düren e.V.

Projekt Biber

Willkommen auf der Biberseite der Biologischen Station


Neues Biberprojekt "Der Biber kommt"

Seit November 2015 läuft bei der Biologischen Station Düren das Projekt “Der Biber kommt” gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung (SUE). Nähere Informationen dazu finden Sie unter SUE-Projekt Der Biber kommt.


Unser aktuelles Biberprojekt “Netzwerk Bibererleben in der Nordeifel” wurde im Wettbewerb “erlebnis.nrw” ausgezeichnet und hat eine Charmeoffensive für den in die Eifel zurückgekehrten Biber gestartet. Den Biber und sein Werken hautnah erleben – das will das Projekt „Netzwerk Naturerleben Biber in der Nordeifel“ allen ermöglichen.
Die Homepage mit allen Informationen über unser Biberprojekt finden Sie hier.


Man wird mich nie glauben machen, Biber seien leere Körper ohne Geist.”

(Jean de la Fontaine, 1621-1695: Discours à Madame de la Sablière)

Biberbroschüre: 8. Auflage erhältlich
Die 7. Auflage der Biberbroschüre ist auch vergriffen, weswegen wir eine 8., aktualisierte 24 seitige Auflage auf den Weg gebracht haben. Diese ist seit November 2015 bei der Biologischen Station Düren kostenlos erhältlich.

Bei Interesse wird die Broschüre auch zugesandt, bitte hierfür einen frankierten und adressierten Rückumschlag (A5) einsenden an: Biologische Station im Kreis Düren, Zerkaller Str. 5, 52385 Nideggen.

Eine außergewöhnliche Tierart: Der Biber

Biber an einem Zweig nagend
Biber sind reine Vegetarier. Foto G. Schwab

Biber sind faszinierende Tiere. Als wahre Landschaftsgestalter sind sie in der Lage, ihre Umwelt gezielt nach eigenen Bedürfnissen umzugestalten. Dabei sind Biber ungleich anpassungsfähiger, als man noch vor wenigen Jahren meinte und in der Lage, auch sehr naturferne Landschaften zu besiedeln. Selbst inmitten großer Städte können Biber leben.

Logo des Landschaftsverbands Rheinland

Die Biologische Station Düren hat, gefördert vom Landschaftsverband Rheinland ein Biberprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, das gedeihliche Nebeneinander von Mensch und Biber in der modernen Kulturlandschaft zu unterstützen.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen Informationen und Hilfestellungen zur Verfügung stellen.

Ärger mit Bibern?

Falls Sie Probleme oder konkrete Fragen zu Bibern im Bereich des Einzugsgebietes der Rur in Nordrhein-Westfalen haben, können Sie sich an die Arbeitsgruppe Biber wenden. Hier finden Sie auch Ansprechpartner für die Regionen Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis und Heinsberg.

Informationen rund um den Biber:

Für alle, die sich für die Biologie des Bibers interessieren, gibt es in der Rubrik Biberbiologie Wissenswertes, Literaturhinweise und Links zu anderen Biberseiten.

Lebensräume des Bibers: In der Bildergalerie Biberspuren können Sie sich die charakteristischen Biberspuren – Dämme, Burgen, Nagespuren . . . einmal mit Erläuterungen näher ansehen.

Forschungsergebnisse zum Biber als “Ökosystem-Ingenieur”: Die ökologische Forschung widmet im Zeitalter des globalen Artensterbens und des Klimawandels dem Biber zunehmende Aufmerksamkeit. Forschungsergebnisse der Biologischen Station Düren zu den Auswirkungen des Bibers als Ökosystem-Ingenieur sind hier zu finden.

Unterscheidung Kanadischer- und Europäischer Biber anhand von Schädelmerkmalen: Weltweit gibt es zwei Biberarten, eine in der neuen und eine in der alten Welt. Durch illegale Freilassungen kommen in Europa beide Arten vor. Mittels genetischer Untersuchngen sind die beiden Arten, die sich nicht kreuzen, eindeutig unterscheidbar. Das geht jedoch auch anhand von Schädelmerkmalen. Die Merkmale sind fotografisch dokumentiert als pdf- Datei herunterladbar in der Rubrik Biberbiologie

Für alle, die mitmachen wollen: Bibererfassung

Die Biologische Station erfasst die Biber im Kreis Düren. Dies ist nur über die Mithilfe von Freiwilligen Biberkartierern. Falls Sie interesse an einer Teilnahme an diesem Projekt haben, können Sie sich in der Rubrik Biberzensus informieren. Aktuell ist ein Biberzensus für den Winter 2014/2015 geplant. Neben Informationen gibt es dort auch die notwendigen Kartierungsunterlagen als PDF-Dateien zum herunterladen. Wer interesse hat, sollte sich jedoch in jedem Fall bei der Biologischen Station im Kreis Düren melden (Lutz Dalbeck: 02427-94987-14).

Die Arbeitsgruppe Biber:

Im Bereich der Eifelrur hat sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Forst, Landwirtschaft, Wasserbau, Naturschutzbehörde und Biologischer Station gegründet. Die Arbeitsgruppe stellt sich Ihnen hier vor.

Der Biber - des Einen Uhl, des Anderen Nachtigall

Biberteich in der Eifel mit zahlreichen Grasfroschlaichballen
Lebensraum Biberteich mit Grasfroschlaich im Vordergrund

Die Aktivitäten der Biber hinterlassen stellenweise unübersehbare Bauwerke. Sie bringen ein Stück ursprünglicher Natur zurück in die vom Menschen geprägte Kulturlandschaft. Zahllose Tierarten profitieren davon. Welche und wie sie profitieren können Sie Originalarbeiten unter Forschung entnehmen.

Von Bibern gefällte Bäume an einem Weidezaun
Gefällte Bäume auf einer Rinderweide an der Rur

Während die einen die faszinierenden Biberteiche mit Erstaunen und Bewunderung sehen, können gefällte Obstbäume, Biberbaue in Uferdämmen oder auf Weidezäune gefallene Bäume andere verärgern.
Nähere Informationen hierzu unter Arbeitsgruppe Biber