Biostation Düren: Biologische Station im Kreis Düren e.V.

Aktuelles

Veranstaltungskalender
Die Veranstaltungen der Biologischen Station Düren des Jahres 2012 finden Sie hier".

Aktuelle Termine
Die anstehenden Termine finden Sie hier: aktuelle Termine


Mai 2012

Auftaktveranstaltung zum LIFE+-Projekt "Rur & Kall - Lebensräume im Fluss"


Heidrun Düssel-Siebert (Leitung Biologische Station Düren)

Geladene Gäste aus Politik und Verwaltung, Naturnutzer- und Schützer und anderen Interessensverbänden verfolgten am Mittwoch, 02. Mai 2012 auf der Auftaktveranstaltung in Simonskall interessiert das Konzept zur Renaturierung des Kalltales.
Das von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen geförderte Life+-Projekt im FFH-Gebiet „Kalltal und Nebentäler“ ist neben „Wald – Wasser – Wildnis“ und „Allianz für Borstgrasrasen“ derzeit das dritte Life+-Projekt in der Eifel und eines von 14 Life-Projekten in NRW.

Die Geschäftsführerin der Biologischen Station Düren Frau Heidrun Düssel-Siebert und Herr Hans-Martin Steins (in seiner Funktion als Dezernent des Kreises Düren sowie als Stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins der Biologischen Station Düren) begrüßten die Anwesenden zum Start des Gemeinschaftsprojektes der beiden Biologischen Stationen des Kreises Düren und der Städteregion Aachen. Zum Weiterlesen dieses Artikels clicken Sie hier LIFE+ Projekt Rur und Kall – Lebensräume im Fluss.

Ausbildung zu "Umweltassistenten" gestartet!


Erstes Treffen mit den Umweltassistenten

Auch in diesem Jahr befasst sich ein Projekt der Biologischen Station wieder mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Naturerleben.
In den letzten Jahren wurden Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen konzipiert. Diese haben mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Biostation gefunden und erfreuen sich bei allen Teilnehmenden großer Beliebtheit.
Wie auch schon in vorangegangenen Jahren durch den LVR gefördert geht die Biostation dieses Jahr neue Wege. Menschen mit Beeinträchtigungen sowohl geistiger als auch psychischer Natur werden zu ehrenamtlichen Mitarbeitern im Naturschutz geschult.
Durch die Erfahrungen aus den vorangegangenen Projekten hat die Biostation festgestellt, dass diese Menschen sich gerne und engagiert mit Natur und Umwelt beschäftigen. Somit liegt es nahe, diese Personen aktiv an der Arbeit im Naturschutz teilhaben zu lassen. Naturschutzverbände und Einrichtungen zur Betreuung von Menschen mit Behinderungen unterstützen diese Arbeit.
Jetzt startet eine Schulung und gibt Teilnehmenden, die schon über ein beträchtliches Naturverständnis verfügen, die notwendigen Arbeitstechniken an die Hand um den ehrenamtlichen Naturschutz zu unterstützen.
Die Teilnehmenden werden in der ersten Schulung zu den Themen Apfelsaftpressen, Betreuung von Nistkästen sowie Pflegearbeiten in Naturschutzgebieten geschult. Ihre Vorkenntnisse sowohl aus dem privaten Bereich als auch aus ihrer beruflichen Tätigkeit sind eine wertvolle Unterstützung für den Naturschutz. Die ausgewählten Schulungsbereiche können ihnen eine ehrenamtliche Teilhabe bei mehreren Verbänden auch über mehrere Jahre hinweg ermöglichen.
Bei Interesse bitte melden bei Maria Hinz, Biologische Station im Kreis Düren, Tel. 02427/94987-0, email: maria.hinz@biostation-dueren.de

April 2012

Bibertour-Saison in der Rureifel gestartet

Biberburg in der Eifel
Biberburg in der Eifel

Wer selber einmal die Biberlandschaften live erleben und dabei mehr über den tierischen Baumeister erfahren möchte hat in diesem Jahr bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat Gelegenheit an einer Tour ins Biberrevier teilzunehmen. Dank des Netzwerk-Projektes Bibererleben in der Nordeifel werden durch die Biostation zusammen mit dem Rureifel-Tourismus regelmäßig Führungen angeboten.

Am 01. April fand bei strahlend blauem Himmel die erste von insgesamt acht geführten Bibertouren statt.

Seit vielen Jahren leben Biber am Frenkbach. Sie haben sich dort ihr eigenes Biberparadies mit Teichen, Lichtungen und Burgen geschaffen. Gemeinsam mit Biberguide Maria Hinz konnten die Teilnehmer der Bibertour dieses Biberrevier näher kennen lernen und Antworten auf zahlreiche Biberfragen bekommen: von Alter und Familienzusammensetzung der Biberkolonie bis zur Bedeutung der Biber für Tier & Mensch blieb keine Frage offen.

Die Termine für die kommenden Touren stehen auch schon fest:

• 06.05.2012 – 10:00 – 12:30 – Parkplatz Glockenhofen in Hürtgenwald-Großhau
• 03.06.2012 – 10:00 – 12:30 – Nationalpark-Tor Heimbach
• 01.07.2012 – 10:00 – 12:30 – Parkplatz Glockenhofen in Hürtgenwald-Großhau
• 22.07.2012 – 10:00 – 12:30 – Nationalpark-Tor Heimbach
• 05.08.2012 – 10:00 – 12:30 – Parkplatz Glockenhofen in Hürtgenwald-Großhau
• 02.09.2012 – 10:00 – 12:30 – Nationalpark-Tor Heimbach
• 07.10.2012 – 10:00 – 12:30 – Parkplatz Glockenhofen in Hürtgenwald-Großhau

Die Touren starten jeweils um 10:00 Uhr und dauern ca. 2,5 Stunden. Der Kostenbeitrag beträgt 5,- € pro Person, Familienkarte 10,- €. Anmeldung gerne bei dem Rureifel-Tourismus unter 02446 / 805 79 – 0

März 2012

Biostation sucht tatkräftige Jugendliche! Jetzt bewerben.

Freiwilliges ökologisches Jahr startet im Sommer 2012
Es ist wieder so weit! Jugendliche, die Interesse an einem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Biologischen Station haben, können sich jetzt bewerben.
Insgesamt 2 Stellen sind zu vergeben. „Gerade auch für junge Menschen, die noch keine berufliche Orientierung haben und vielleicht auch wegen eines schlechten Schulabschlusses zunächst kaum eine Chance auf einen Ausbildungsplatz haben, ist das FÖJ besonders geeignet“, meint Heidrun Düssel-Siebert, die Leiterin der Biologischen Station. So lernen die Jugendlichen im Verlauf der 12 Monate nicht nur die Arbeit der Station kennen, sondern werden auch durch den Landschaftsverband Rheinland pädagogisch betreut. Diese Betreuung reicht vom Bewerbungstraining bis zu Seminaren über den Nationalpark oder den Klimawandel. Die Rate der Jugendlichen, die am Ende des FÖJ einen Ausbildungsplatz bekommen oder wieder eine schulische Laufbahn einschlagen, liegt bei fast 100 %. Eine Zahl, auf die der Landschaftsverband Rheinland, aber auch die Biologische Station Düren stolz ist. Insgesamt haben in den zurückliegenden Jahren bereits über 20 Jugendliche ihr Freiwilliges ökologisches Jahr in der Station in Nideggen-Brück absolviert.

“Die Arbeit in der Station ist für die Jugendlichen das ganze Jahr über spannend”, meint Sebastian Schumacher, der derzeit in der Biostation sein FÖJ macht. So gliedert sich das Jahr der FÖJ´ler in der Station in verschiedene Themen auf. Im Herbst starten die Jugendlichen mit Aktionen rund um die Obstwiesen, wie Apfelsaft pressen und Obstbäume schneiden. Im Winterhalbjahr stehen dann Pflegearbeiten auf dem Plan, bevor im Frühjahr die Amphibienzeit mit der Betreuung der Krötenschutzzäune und der Erfassung von Fröschen und Molchen startet. Das Sommerhalbjahr über begleiten die FÖJ´ler der Station Schulklassen und Kindergruppen auf Naturerlebnistouren, mähen Wiesen oder helfen dabei mit, Tier- und Pflanzenarten zu erfassen.
Weitere Informationen zum Freiwilligen Ökologischen Jahr erhalten alle Interessenten im Internet auf der Homepage des Landschaftsverbandes Rheinland unter: www.foej.lvr.de. Hier soll man sich auch direkt online bewerben. Bewerbungen sollten bis spätestens Ende April 2012 abgegeben werden.
Fragen und Bewerbungen können auch direkt gerichtet werden an die:
Biologische Station im Kreis Düren
Zerkaller Str.5
52385 Nideggen
Tel. 02427- 94987-0, email:

Kopf ab zur Wiederbelebung


Unterbleibt der Schnitt zu lange, brechen Kopfweiden auseinander

Die Biologische Station Düren führt in Linnich Kopfweidenschnitt durch
Ende Februar wurden in Linnich an zwei Standorten Kopfbäume geschnitten: am Merzbach auf einer Privatfläche und Im Brüchelchen, einem ca. 1 Hektar großen Gebiet in Ederen. Diese Maßnahme kostet die Besitzer keinen Cent: die Maßnahme wird aus dem Projekt „Charakterbäume der Kulturlandschaft“ des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) finanziert, das die Biologische Station Düren betreut.
Besonders erfreulich ist, dass das gesamte Schnittgut bei dieser Maßnahme verwertet wird. Es findet als Weidengeflecht in der Ausfachung eines denkmalgeschützten Fachwerkhauses sowie als Baumaterial für Lehmhütten und Weidentunnel (z.B. bei Kindergärten) Verwendung. Dickere Stecklinge werden an Merzbach und Malefinkbach eingegraben, um entstandene Lücken in den Kopfbaumreihen zu schließen.
Interessierte melden sich bitte bei der Biologischen Station im Kreis Düren, Zerkaller Str. 5, 52385 Nideggen, Tel. 02427/94987-0, email info@biostation-dueren.de

Februar 2012

Der neue "Rur Natur 2012" ist da

Der neue Veranstaltungskalender der Biologischen Station Düren “Rur Natur 2012” ist ab sofort erhältlich und informiert wie gewohnt über die Aufgaben und Projekte der Station. Weiterhin bietet er Informationen zu zahlreichen Exkursionen für jung und alt, ist nun 32 Seiten stark und enthält auch 2 Kinderseiten. Der Veranstaltungskalender ist kostenlos und kann bezogen werden bei der Biologischen Station Düren, Zerkaller Str. 5, 52385 Nideggen, oder Tel. 02427/94987-0, info@biostation-dueren.de und liegt bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen aus.
Die Veranstaltungsseiten können hier als pdf heruntergeladen werden.

Januar 2012

Auftaktveranstaltung des Projekts Naturerlebnis Biber in der Nordeifel

Charmeoffensive für den Biber

Projektpartner des Biberprojekts am 12. Januar
Die Projektpartner "Naturerleben Biber" am 12. Januar

Seit rund sieben Jahren kümmert sich die Biologische Station Düren um den Biber, die vor 30 Jahren von der Landesforstverwaltung NRW wiederangesiedelt wurden. Jetzt hat sich die Biologische Station Düren erfolgreich um das mit EU-Mitteln geförderte Projekt „Netzwerk Naturerlebnis Biber in der Nordeifel“, beworben. Am 12. Januar war die Auftaktveranstaltung des Projektes.

„Das ist ein Leuchtturmprojekt für NRW“, beglückwünschte Dr. Martin Woike, Ministerialrat im NRW-Umweltministerium, das Team und bezeichnete die Nordeifel als das Zentrum für den Biber im Rheinland. Nun ist die Biologische Station Düren – gemeinsam mit namhaften Projektpartnern wie dem Kölner Zoo, dem Museum Alexander Koenig Bonn, der Kunstakademie Heimbach oder dem Sciencecollege Haus Overbach, Jülich – aufgerufen, diesen einzigartigen Landschaftsgestalter in seinem natürlichen Lebensraum einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Eine Biber-Hotline sorgt für Unterstützung, wenn z.B. Bäume in Privatgärten von Bibern angenagt werden.

Neben den Menschen vor Ort und in den umliegenden Ballungsgebieten Köln, Bonn, Aachen sollen insbesondere Schul- und Kindergartenkinder sowie deren Eltern angesprochen und für den heimischen Nager begeistert werden. Von Biberwanderungen bis zu Kunstwettbewerben – das neue Projekt wartet mit zahlreichen interessanten Aktionen auf. Des Weiteren soll die Nordeifel als „Biberland“ positioniert und weit über die Grenzen des Kreises Düren hinaus bekannt gemacht werden.

Neben Dr. Martin Woike begrüßten Axel Buch, Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald, Konrad Hecker, Regionalforstamt Rureifel – Jülicher Börde, Dr. Heribert Schwarthoff, Vorsitzender des Trägervereins der Biostation, Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos, Sabine Heine vom Museum Alexander Koenig, Bonn, Gotthard Kirch vom Rureifeltourismus e.V., Erich Schmidt vom Wasser-Info-Zentrum Eifel, Franz-Josef Hellwig von der Kunstakademie Heimbach und Rusbeh Nawab vom Science Center Overbach die rund 40 Gäste der Auftaktveranstaltung. Der Schulterschluss für den Biber ist erfolgt. Alle beteiligten Organisationen sind an Maßnahmen interessiert, die vorrangig der Biodiversität, dem Naturschutz sowie dem regionalen, nachhaltigen Tourismus dienen.

Das Life+-Projekt der Biologischen Stationen Düren und Städteregion Aachen am 01. Januar 2012 gestartet

Das Team des Life+ Projekts: Marita Hartmanns, Jezanbel Angersbach, Astrid Uhlisch (v. l)
Das Team des Life-Projekts

„Rur und Kall – Lebensräume im Fluss“
Zum Projektauftakt am 01. Januar begrüßen wir zwei neue Mitarbeiterinnen an der Biologischen Station Düren: die Projektleiterin Jezabel Angersbach und die Verwaltungsangestellte Marita Hartmanns. Zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Astrid Uhlisch und einem weiteren Projektmitarbeiter der Biologischen Station Aachen werden sie sich in den nächsten fünf Jahren vor allem für die Verbesserung des ökologischen Zustands der Kall und ihrer Nebenbäche einsetzen – insbesondere zum Schutz und zur Förderung von Wanderfischen wie z.B. dem Lachs. Es sollen Maßnahmen zur Entfernung von Wanderhindernissen, wie Wehren und Rohren, zur Optimierung der Fischlaichgründe und Entwicklung natürlicher Wald- und Offenlandlebensräume der Auen durchgeführt werden. Im Kreis Aachen steht die Aufwertung des Lebensraumes des EU-weit vom Aussterben bedrohten Blauschillernden Feuerfalters im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Life+- Projekt der Biologischen Station: LIFE+ Projekt: Rur und Kall – Lebensräume im Fluss

Weitere allgemeine Informationen zu den LIFE+Projekten finden Sie hier: Seite des LIFE+ – Progranmm der EU


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