Biostation Düren: Biologische Station im Kreis Düren e.V.
Aktuelles
Januar 2012
Auftaktveranstaltung des Projekts Naturerlebnis Biber in der Nordeifel
Charmeoffensive für den Biber

Die Projektpartner "Naturerleben Biber" am 12. Januar
Seit rund sieben Jahren kümmert sich die Biologische Station Düren um den Biber, die vor 30 Jahren von der Landesforstverwaltung NRW wiederangesiedelt wurden. Jetzt hat sich die Biologische Station Düren erfolgreich um das mit EU-Mitteln geförderte Projekt „Netzwerk Naturerlebnis Biber in der Nordeifel“, beworben. Am 12. Januar war die Auftaktveranstaltung des Projektes.
„Das ist ein Leuchtturmprojekt für NRW“, beglückwünschte Dr. Martin Woike, Ministerialrat im NRW-Umweltministerium, das Team und bezeichnete die Nordeifel als das Zentrum für den Biber im Rheinland. Nun ist die Biologische Station Düren – gemeinsam mit namhaften Projektpartnern wie dem Kölner Zoo, dem Museum Alexander Koenig Bonn, der Kunstakademie Heimbach oder dem Sciencecollege Haus Overbach, Jülich – aufgerufen, diesen einzigartigen Landschaftsgestalter in seinem natürlichen Lebensraum einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Eine Biber-Hotline sorgt für Unterstützung, wenn z.B. Bäume in Privatgärten von Bibern angenagt werden.
Neben den Menschen vor Ort und in den umliegenden Ballungsgebieten Köln, Bonn, Aachen sollen insbesondere Schul- und Kindergartenkinder sowie deren Eltern angesprochen und für den heimischen Nager begeistert werden. Von Biberwanderungen bis zu Kunstwettbewerben – das neue Projekt wartet mit zahlreichen interessanten Aktionen auf. Des Weiteren soll die Nordeifel als „Biberland“ positioniert und weit über die Grenzen des Kreises Düren hinaus bekannt gemacht werden.
Neben Dr. Martin Woike begrüßten Axel Buch, Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald, Konrad Hecker, Regionalforstamt Rureifel – Jülicher Börde, Dr. Heribert Schwarthoff, Vorsitzender des Trägervereins der Biostation, Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos, Sabine Heine vom Museum Alexander Koenig, Bonn, Gotthard Kirch vom Rureifeltourismus e.V., Erich Schmidt vom Wasser-Info-Zentrum Eifel, Franz-Josef Hellwig von der Kunstakademie Heimbach und Rusbeh Nawab vom Science Center Overbach die rund 40 Gäste der Auftaktveranstaltung. Der Schulterschluss für den Biber ist erfolgt. Alle beteiligten Organisationen sind an Maßnahmen interessiert, die vorrangig der Biodiversität, dem Naturschutz sowie dem regionalen, nachhaltigen Tourismus dienen.
Das Life+-Projekt der Biologischen Stationen Düren und Städteregion Aachen am 01. Januar 2012 gestartet

Das Team des Life-Projekts
„Rur und Kall – Lebensräume im Fluss“
Zum Projektauftakt am 01. Januar begrüßen wir zwei neue Mitarbeiterinnen an der Biologischen Station Düren: die Projektleiterin Jezabel Angersbach und die Verwaltungsangestellte Marita Hartmanns. Zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Astrid Uhlisch und einem weiteren Projektmitarbeiter der Biologischen Station Aachen werden sie sich in den nächsten fünf Jahren vor allem für die Verbesserung des ökologischen Zustands der Kall und ihrer Nebenbäche einsetzen – insbesondere zum Schutz und zur Förderung von Wanderfischen wie z.B. dem Lachs. Es sollen Maßnahmen zur Entfernung von Wanderhindernissen, wie Wehren und Rohren, zur Optimierung der Fischlaichgründe und Entwicklung natürlicher Wald- und Offenlandlebensräume der Auen durchgeführt werden. Im Kreis Aachen steht die Aufwertung des Lebensraumes des EU-weit vom Aussterben bedrohten Blauschillernden Feuerfalters im Vordergrund.
Weitere Informationen zum Life+- Projekt der Biologischen Station: LIFE+ Projekt: Rur und Kall – Lebensräume im Fluss
Weitere allgemeine Informationen zu den LIFE+Projekten finden Sie hier: Seite des LIFE+ – Progranmm der EU
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