Biostation Düren: Biologische Station im Kreis Düren e.V.

Aktuelles


Die aktuellen Termine zu Veranstaltungen der Biologischen Station Düren in 2017 finden Sie hier.


+++ Obst +++ Apfelsaftpressen +++ Obstbaumsammelbestellung +++ Obstwiesenfest +++ Obstankauf +++ Äpfel & Birnen +++ Schnittkurse +++ Mobile Obstpressen +++ Apfelsaftpressen +++ Obstbaumsammelbestellung +++ Obstwiesenfest +++ Obstankauf +++ Presstermine +++

Alles rund ums Obst, zu Schnittkursen, Sammelbestellungen und Obstwiesenfesten sowie tagesaktuelle Presstermine für Ihr Obst in Ihrer Nähe finden Sie hier: www.streuobstwiesen.net


September 2017

Alte Sorten für Ihre Obstwiese und Abnahme von Ihrem Obst

Auch in diesem Jahr findet wieder die Obstbaumbestellung bei der Biologischen Station Düren statt. Bis zum 27. Oktober 2017 können vorwiegend alte Obstsorten bestellt werden. Des Weiteren findet erneut in Titz-Ameln im Lager der Buir-Bliesheimer eine Obstannahme statt.
Jedes Jahr im Herbst bietet die Biologische Station Düren eine Obstbaumbestellung an. Hier können Hoch- und Halbstämme vorwiegend alter Sorten erworben werden. Die Hochstämme kosten 21,00 € und die Halbstämme 14,00 €, jeweils inklusive MwSt. Der Unterschied in Hoch- und Halbstamm besteht im Kronenansatz, dem Übergang von Stamm zur Krone. Bei den Halbstämmen liegt der Kronenansatz per Definition zwischen 1,00 und 1,60 m und beim Hochstamm zwischen 1,80 m und 2,20 m. Bei den angebotenen Bäumen liegt der Ansatz bei den Halbstämmen um die 1,40 m und bei den Hochstämmen bei ca. 1,80 m, wobei die Höhen je nach Wuchs variieren.
Wie jedes Jahr im Frühjahr haben wir auch in diesem Jahr Reiser von unseren Lokalsorten geschnitten und sie zum Veredeln zur Baumschule Neuenfels gebracht. In diesem Jahr können das Rheinische Seidenhemdchen, der doppelte Aachener Hausapfel, die Juffernbirne, der Flandrische und der Eifler Rambur als spezielle Lokalsorten angeboten werden. Darüber hinaus können auch Beerensträucher als Topfware erworben werden. Die Bäume werden wurzelnackt geliefert. Die Lieferung erfolgt Mitte November wahlweise nach Nideggen an die Biostation oder nach Linnich in den Bauhof. Einen Überblick über die vorhandenen Sorten finden Sie bei uns auf der Homepage unter www.biostation-dueren.de unter Aktuelles September 2017.
Bestellung unter 02427 / 94987-17 oder per Mail an alexandra.schieweling(at)biostation-dueren.de. In allen Fragen zur Obstbaumbestellung hilft Alexandra Schieweling unter 02427/94987-17 gerne weiter.

Wir wollen ihr Obst!

Für Obstwiesenbesitzer oder -nutzer, die trotz Lagerung und Saftpressen noch Obst übrig haben, bieten wir am Samstag, den 28. Oktober am Buir-Bliesheimer Lager Titz-Ameln von 9.00 bis 11.00 Uhr einen Obstankauf an.

Aus der Ernte wird in einer Mosterei der köstliche „Apfelsaft/Birnensaft von Obstwiesen des Aachener Raumes” hergestellt. Wahlweise erhalten die Anliefernden ein Entgelt von 18 € je Doppelzentner oder heimischen Streuobstwiesensaft. Mit dieser Aktion unterstützen wir den Erhalt und die Pflege der Streuobstwiesen unserer Region.
Bitte melden Sie sich zur Terminvergabe an unter Tel. 02402/12617-0 (Biostation StädteRegion Aachen).

Nähere Informationen zu Ankauf und Terminen finden Sie unter:
http://www.biostation-dueren.de/140-0-Obstbaumbestellung.html und http://www.bs-aachen.de/de/veranstaltungen/detail/19-Obstsammelaktion-126Q/

August 2017


Abendstimmung am Breijpott-Teich (2013) von Matthias Schietzel

Fotowettbewerb “Vielfalt im Aachener Land”
Die Vielfalt im Aachener Land ist weit über seine Grenzen hinaus bekannt und bietet auch dem Fotografen eine Reihe von Motiven. Daher organisiert die NABU-Naturschutzstation Aachen im Rahmen des vom LVR geförderten Projektes Stadt Land Fluss einen Fotowettbewerb.
Nähere Informationen hierzu finden Sie hier: Fotowettbewerb

Magerweiden Mariawald
Am 21.07.2017 ist erfolgreich die für dieses Jahr vorgesehene Mahdgutübertragung von artenreichen Spenderflächen bei Dreiborn bzw. Morsbach auf Flächen bei Heimbach-Mariawald durchgeführt worden. Projektziel war es, stark verarmte, von Gräsern dominierte Wiesen durch das Ausbringen von Saatgut aus Spenderflächen in bunte, blüten- und insektenreiche Wiesen umzuwandeln, um diesen Arten wieder neue Lebensräume zu erschließen.
Wir Menschen als Teil der Natur können uns dann an dieser Vielfalt erfreuen. Bunte, artenreiche Wiesen, in denen es brummt und summt und in denen Bienen und Wildbienen Nahrung finden und verschiedenste Schmetterlinge fliegen, kennen viele Menschen heute eher nur noch aus ihren Urlauben beispielsweise in Süddeutschland oder Österreich. Das Projekt bringt uns Menschen die begeisternde Vielfalt räumlich und emotional näher.
Das Projekt wurde von der Deutschen PostCodeLotterie gefördert.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier: Mahdgutübertragung Deutsche PostCodeLotterie.


Szenisch-poetischer Uferspaziergang mit dem Theater K

„Vielfalt im Aachener Land“ –

LVR präsentiert „Stadt Land Fluss 2017“ in der Kulturlandschaft des Aachener Landes / Programm jetzt erhältlich

Die Veranstaltungsreihe „Stadt Land Fluss“ findet 2017 im Aachener Land statt! Vom 30. September bis 15. Oktober präsentiert der Landschaftsverband Rheinland (LVR) gemeinsam mit der Biologischen Station Düren und anderen Partnern in der Region rund um Aachen ein abwechslungsreiches Programm. Es beinhaltet bekannte und unentdeckte Ziele vor der Haustüre und möchte den Menschen das kulturelle Erbe und die charakteristischen Eigenschaften des Aachener Landes auf vielfältige und unterhaltsame Art und Weise näherbringen und vermitteln.
Los geht es am 30. September 2017! In den folgenden 16 Tagen werden überall in der Region über 80 Veranstaltungen angeboten, darunter Wanderungen, Bus- und Radtouren, Vorträge, Lesungen und Feste für unterschiedliche Zielgruppen.
Das Programm ist ab sofort bei den beteiligten Partnern erhältlich. Es kann beim LVR-Fachbereich Regionale Kulturabeit per Mail rheinische-landschaft(at)lvr.de bezogen werden und steht als Download unter www.rheinische-landschaft.lvr.de zur Verfügung.

Juli 2017

Sommer-Ferienspiele 2017

Es sind Sommerferien!

Die Biologische Station Düren bietet dieses Jahr in den Sommerferien wieder Ferienspiele an. An drei Donnerstagen findet jeweils um 14.00 Uhr eine spannende Exkursion unter einem bestimmten Motto statt. Weitere Informationen zu Inhalten und Anmeldung finden Sie hier.

Juni 2017

Biologische Station unterstützt die jährliche Zählung der Steinkäuze im Kreis Düren

Junge Steinkäuze in einem Nistkasten nach der Beringung
Junge Steinkäuze in einem Nistkasten

Im Jahr 2017 haben Thomas Hempel und Marina Labonte wie ihre Vorgänger, die an der Biologischen Station Düren ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert haben, Doris Siehoff von der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE) bei der Erfassung und Beringung der Steinkäuze im Kreis Düren unterstützt. Auch die Reinigung, Kontrolle und Anbringung weiterer Nistkästen standen auf dem Programm.
Der Kreis Düren hat eine besondere Verantwortung für den Erhalt der kleinen Dorfeule in Deutschland, denn ca. 80 % der Steinkäuze Deutschlands leben in NRW und davon ein wesentlicher Teil im Kreis Düren.
Der Steinkauz ist eine Charakterart der dörflichen Kulturlandschaft und brütet in hohlen Bäumen, die im Grünland der Dörfer stehen – im Kreis überwiegend in alten Obstbäumen. Da diese immer seltener werden unterstützt die EGE in Kooperation mit der Biologischen Station den Steinkauz über Nistkästen. Dank dieser Unterstützung hat sich der Steinkauzbestand im Kreis erholt und es brüten wieder mehr als 100 Steinkauzpaare – allerdings waren es Mitte der 1990er Jahre noch ca. 220 Paare.

Dauerhaft hilft dem Steinkauz am besten die Pflege und Neuanlage von Obstwiesen, denn hier findet er alles, was er zum Leben braucht.

Mai 2017

NRW-Stiftung finanziert die Restaurierung der Ausstellung "Rur & Fels"

Gute Nachrichten aus Düsseldorf für die Biologische Station im Kreis Düren: Die Station kann mit einem Zuschuss der Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Höhe von bis zu 15.800 Euro rechnen, um die Ausstellung “Rur & Fels” zu restaurieren und zu ergänzen.

Schon vor 20 Jahren half die NRW-Stiftung der Biologischen Station maßgeblich dabei, im ehemaligen Bahnhof Nideggen-Brück Räumlichkeiten zu beziehen und einzurichten. Dazu gehört auch die Ausstellung “Rur & Fels”, die die Lebensräume der Flussaue und der Buntsandsteinfelsen im Rurtal zeigt. Um sie dauerhaft auch als außerschulischen Lernort nutzen zu können, soll sie mithilfe der NRW-Stiftung überarbeitet werden.
Da besonders das Thema Biber überregional Besucher anzieht, wird eine ausgebildete Waldpädagogin den ökologischen Aspekt des Bibers als “Ökosystemingenieur” zukünftig stärker in den Mittelpunkt des Umweltbildungsangebots rücken.

Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung überwiegend von Lotterie-Erträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.

„Lokale Obstsorten im Rheinland – neu entdeckt!“ Neues LVR-Obstsorten Handbuch mit alten Sorten erschienen

Deckblatt des neuen Handbuches
Deckblatt des neuen Handbuches

Schick`s Rheinischer Landapfel, Gelbe Schafsnase und Juffernbirne sind nur einige der alten im Kreis Düren noch vorkommenden Obstsorten.
Im Rahmen des LVR (Landschaftsverband Rheinland)-Projektes „Lokale Obstsorten im Rheinland – vom Aussterben bedroht“ ist jetzt das neue LVR-Obstsortenhandbuch Lokale Obstsorten im Rheinland – neu entdeckt!“ erschienen.
Das Buch ist das Ergebnis des Projektes an dem insgesamt dreizehn Biologische Stationen, darunter auch die Biologische Station im Kreis Düren, beteiligt waren.
Die Vermittlung von Wissen über Obstwiesen ist eine entscheidende Grundlage, zu dem das neue Obstsortenhandbuch einen wichtigen Beitrag leistet.

Die Biologische Station Düren bietet jeden Herbst eine Obstbaumbestellung an, bei der auch bestimmte Lokalsorten erhältlich sind. In diesem Jahr werden Juffernbirne, Flandrischer Rambur, Eifler Rambur und Doppelter Aachener Hausapfel angeboten. Eine Liste der verfügbaren Obstsorten finden Sie hier: Obstsortenliste

Das Obstsorten Handbuch kann bei der Biologischen Station im Kreis Düren für eine Schutzgebühr von 7,00 € (+ 3,00 € Versand) erworben werden.
Weitere Informationen unter 02427 / 94987-17 oder per Mail an alexandra.schieweling(at)biostation-dueren.de.

Kooperationsprojekt zur Unterstützung von "Abgrabungsamphibien"


Geburtshelferkrötenmännchen mit Eischnüren

“Maßnahmen zur Unterstützung der Abgrabungsamphibien in der Rohstoffgewinnung NRWs”, so lautet der Titel des Kooperationsprojekts der Biologischen Stationen Leverkusen/Köln, Bonn/Rhein-Erft, Rhein-Sieg-Kreis, Euskirchen, Düren, Rhein-Kreis Neuss, dem Baustoffverband vero und dem NABU NRW. Die mehrjährige Zusammenarbeit hat jetzt sehenswerte Früchte getragen: am 08. Mai 2017 lud der Baustoffverband vero zum offiziellen Startschuss der Schutzmaßnahmen in die Quarzgrube nach Frechen ein, wo alle Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung zum Amphibienschutz bei der Rohstoffgewinnung unterschrieben.
Den Betreibern von Abgrabungsflächen fällt eine besondere Verantwortung zu, denn in ihren Wirkungsstätten – und häufig nur noch dort – leben oft seltene Amphibienarten: Kreuzkröte, Wechselkröte, Geburtshelferkröte und Gelbbauchunke. Diese Arten brauchen temporäre, also nur zeitweilig bestehende Gewässer, Rohboden und Versteckmöglichkeiten in Sand- und Kieshalden.

Dass das Vorhandensein dieser geschützten Arten weder das Erlöschen der Betriebsgenehmigung noch eine Behinderung des Rohstoffabbaus bedeutet sondern mit einfachsten Mitteln bei geringem Aufwand eine erfolgreiche Coexistenz möglich ist, macht die neue 28seitige Broschüre deutlich. Zudem verbessert die Unterstützung der “Abgrabungsamphibien” das Image des Betreibers.

Interessierte Rohstoffunternehmen können die Broschüre kostenlos bestellen bei:

vero – Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V.
Düsseldorfer Str. 50
47051 Duisburg
Tel. 0203 / 99239-0
infof(at)vero-baustoffe.de
www.vero-baustoffe.de

Umweltminister Remmel zu Besuch in der Eifel

Am 03. Mai 2017 besuchte Umweltminister Remmel die Eifel, um sich über den Fortgang unseres LIFE + Projekts “Rur & Kall – Leben im Fluss” zu informieren. Zusammen mit Gudrun Zentis und Manfred Rogner bereiste er mit der Biologischen Station Düren den Tiefenbach. Hierbei suchte die Gruppe auch Wirkstätten des Bibers auf.

April 2017

Wegrainmanagement in der Jülich-Zülpicher Börde – Blütenreiche Säume für die Artenvielfalt

Der erste Wegrain in der Zülpicher Börde wird ökologisch aufgewertet

Der Schwerpunkt des Projektgebietes in der Gemeinde Vettweiß liegt im letzten Hauptvorkommensgebiet der sehr seltenen Grauammer in NRW. Ziel ist es, dank der in diesem Projekt vorgesehenen konkreten Maßnahmen zum Schutz nicht nur der Grauammer, sondern insgesamt zu einer Verbesserung der Artenvielfalt in der Zülpich-Jülicher Börde beizutragen. Wegraine stellen nicht nur Nahrung wie Pollen und Nektar beispielsweise für Bienen oder Samen für Vögel zur Verfügung, sondern sind auch Rückzugs- und Deckungsraum z.B. für Hase oder Rebhuhn oder Nistplatz, Überwinterungsplatz von Insekten, Reptilien, Vögeln und Säugetieren.

Blütenreicher Wegrain - momentan noch eine Seltenheit in der Börde
Blütenreicher Wegrain - momentan noch eine Seltenheit in der Börde

Die Erstellung von Bewirtschaftungskonzepten soll den Kommunen bzw. den Landwirten Handwerkzeug liefern, um bördetypischen Lebensraum zu verbessern, und langfristig zu erhalten. Die Kommunen werden dabei unterstützt, die bereits jetzt erfolgenden Unterhaltungsmaßnahmen zukünftig im Sinne des Naturschutzes und des Erhalts der Biodiversität umzusetzen. Straßenbaulastträger und Kommunen fühlen sich mit dem Verlust artenreicher Wegraine alleine gelassen, überfordert oder haben wenig Interesse an der Unterhaltung der Wegraine. Hier setzt das Projekt an, und gibt für die Kommune kostenfrei und parzellengenau konkrete Handlungsempfehlungen, schafft Vernetzungsstrukturen oder stellt zerstörte Wegraine wieder her. Die Änderung des Pflegerhythmus, d.h. abschnittsweises Mähen, Verzicht auf Düngung etc. ermöglicht wieder Blütenreichtum und Nahrung und Deckung für Wildtiere.

Das Projekt wurde in Vettweiß im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt, sowie bei einer Landwirte Versammlung vorgestellt. Mit den Vorschlägen von Landwirten als auch die Kartierung die im Sommer 2016 durch die Biologische Station durchgeführt wurde, werden in diesem Jahr etwa 3.000 m² Wegraine ausgewählt die zum größtem Teil im Herbst 2017 eingesät werden mit eine Wildkräutermischung bestehend aus regionaltypische Arten. In den vergangenen Wochen wurden aber schon Wegrainen auf dam Dienstag, 11.April 2017,in Kelz begonnen.

Bericht der Dürener Zeitung vom 12.April 2017 zum Projekt

wegrain dz artikel

Hier finden Sie den Bericht der Gemeinde Vettweiß zu dem Projekt:
Blütenreiche Säume für die Artenvielfalt in Vettweiß

März 2017


Maria Hinz stellt das Projekt "DorfBioTop" vor

Gemeinschaftliches LEADER-Projekt „DorfBioTop“ unterstützt bunte Vielfalt in Eifeldörfern

Am 23.03.2017 startete das Projekt „DorfBioTop“ in der LEADER*-Region Eifel. Zahlreiche Gäste, u.a. der Regionalmanager der LEADER Region Eifel Nicolas Gath und Vertreter sowohl aus den Kreisen, Kommunen und unterstützenden Verbänden, als auch von NABU, BUND, Imker- und Gartenbauvereinen, waren der Einladung ins „Waldhaus“ des LVR-Freilichtmuseums Kommern, Kooperationspartner im Projekt, gefolgt.
Eine ausführliche Version des Projektauftakts finden Sie auf der Projektseite LEADER DorfBioTop


Frau Düssel-Siebert und Frau Wichmann schneiden die Torte an

Die Biostation Düren wird 20 Jahre alt!
Am Freitag, den 03. März 2017 feierte die Biostation Düren den 20. Jahrestag Ihres Entstehungsdatums.
Zahlreiche Gratulanten aus dem Trägerverein der Biologischen Station waren anwesend, um mit Sabine Wichmann, der Vorsitzenden des Trägervereins mit Heidrun Düssel-Siebert und ihren Kollegen der Biostation anzustoßen.
Auf die nächten 20 Jahre für die Natur im Kreis Düren!

Februar 2017


Nach dem offiziellen Teil fanden angeregte Gespräche statt

Jahrestreffen der Dürener Obstbaumwarte im Kreishaus Düren
Am 15. Februar folgten 23 Obstbaumwarte aus dem Kreis Düren der Einladung des Umweltamts und der Biologischen Station zum jährlichen Erfahrungsaustausch.
Das Programm wurde von Lothar Gerhards und Alexandra Schieweling moderiert.
Vielfältige Initiativen zum Thema Obst im gesamten Kreis Düren wurden vorgestellt und erläutert.
Ein interessanter Vortrag von Gerhard Kuckertz über die Vermarktung von Obst der eigenen Streuobstwiese zeigte allen, wie arbeitsintensiv und doch lohnend selbst betriebene regionale Vermarktung ist.

Januar 2017

RurNatur 2017 erschienen!

Ab sofort liegt der neue, kostenlose Veranstaltungskalender der Biologischen Station Düren Rur Natur an allen bekannten Stellen aus.
Das Titelmotiv zeigt einen Urzeitkrebs, der älter ist als die Dinosaurier (mehr dazu auf den Seiten 10/11).
Auf 36 Seiten informiert der Kalender über Themen und Projekte zum Naturschutz im Kreis Düren. Ein Veranstaltungsteil mit internen und externen Exkursionen und Vorträgen rundet das Angebot ab.
Gerne senden wir Ihnen auch ein Exemplar zu. Bei Interesse kontaktieren Sie uns über Tel. 02427/94987-0 oder info(at)biostation-dueren.de
Unsere Veranstaltungen als pdf können Sie hier einsehen.

Die Wolf-Fake-News im Nationalpark

Plakat zur angeblichen Wolfsauswilderung im Nationalpark Eifel
Plakat zur angeblichen Wolfsauswilderung im Nationalpark

Seit Anfang Januar sind im Nationalpark Eifel im Bereich des Hetzinger Waldes Plakate an Bäumen aufgetaucht, laut denen die Nationalparkverwaltung angeblich im Dezember 2016 in Kooperation mit der Biologischen Station Düren und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) Wölfe im Nationalpark ausgewildert hätten. Durch das Logo des Nationalparks bekommen die Plakate einen offiziellen Anschein, der Text stellt den Wolf unterschwellig als eine Gefahr für Menschen dar. Wer die Plakate aufhängt, ist unbekannt.
Diese Vorgehensweise ist nicht neu und aus den Wolfsvorkommensgebieten in Deutschland wohlbekannt. Neu ist allenfalls, dass die Plakate diesmal in einem Gebiet aufgehängt wurden, in dem es gar keine Wölfe gibt. Fakt ist, dass weder der Nationalpark, noch Biologische Station oder NABU Wölfe freigelassen haben.

Derzeit hat sich der Wolf in Ostdeutschland, ausgehend von Tieren, die aus Polen, eingewandert sind, etabliert. In Polen haben die Wolfsbestände in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Von Ostdeutschland aus breiten sich die sehr anpassungsfähigen und heimlichen Tiere inzwischen aus, erste Wölfe haben es sogar vorübergehend bis in den äußersten Osten Nordrhein-Westfalens geschafft.

Eine „Auswilderung“ von Wölfen macht also gar keinen Sinn. Für die, die hoffen, dass in Zukunft auch in der Eifel wieder Wölfe vorkommen, braucht es vor allem eines: Geduld.
Und für beide – Mensch und Wolf – wäre eine sachlichere Auseinandersetzung mit dem Wolf sicher vorteilhaft, die weniger auf „Rotkäppchen und der böse Wolf-Effekte“ setzt.

Falls Sie derartige Plakate finden sollten, bitten wir Sie, uns diese (mit Angabe des Fundortes) zu melden:
info(at)biostation-dueren.de
Tel. 02427-94987-0


Dezember 2016

In der Biologischen Station im Kreis Düren e.V. ist zum

01.01.2017 (vorbehaltlich der Projektgenehmigung) die Besetzung einer
befristeten Stelle mit einem/einer

wissenschaftlichen Mitarbeiter/-in in dem LEADER-Projekt “DorfBioTop”

geplant.

Bei der Stelle handelt es sich um eine auf 3 Jahre befristete Teilzeitstelle (14h/Woche), im Rahmen des LEADER- Projektes „DorfBioTop“, Besoldungsgruppe: TVL 10. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt mit den Biologischen Stationen der Städteregion Aachen und Kreis Euskirchen e.V.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Beratung zur Erhaltung und Förderung der dörflichen Biodiversität
  • Durchführung von Schulungsveranstaltungen
  • Erarbeitung von nachhaltigen Pflegekonzepten
  • Aufbau von Kontakten und Patenschaften
  • Exemplarische Umsetzung von Maßnahmen
  • Begleitende Öffentlichkeits- und Pressearbeit

Anforderungen:

  • Abschluss eines Hochschulstudiums (Diplom/Master/Bachelor). Mögliche Fachrichtungen: Biologie, Agrarwissenschaften, Landespflege, Landschaftsökologie etc. oder langjährige Berufserfahrung im u.g. Aufgabenbereich insbes. Umweltpädagogik und BNE mit Zertifizierung
  • Fachkenntnisse im Bereich Dorfökologie, naturnahe Gartenbewirtschaftung und ökologische Vielfalt im dörflichen Umfeld
  • Artenkenntnisse der heimischen Flora und Fauna
  • Praktische Erfahrung auf dem Gebiet Naturschutz und Landschaftspflege
  • Praktische Erfahrung im Umgang mit Behörden und Bürgern (u.a. Gartenbesitzern, Kindergärten und Schulen)
  • Fähigkeit Netzwerke aufzubauen und zu begleiten
  • Kontaktfreudigkeit sowie Überzeugungs- und Verhandlungsgeschick
  • Fähigkeit zum selbstständigen, engagierten und flexiblen Arbeiten mit hoher Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit sowie Teamfähigkeit
  • Gute EDV-Kenntnisse (Office 2010) und Erfahrung in der Erstellung von Printmedien
  • Führerschein Klasse B und Einsatz des Privat-PKW
  • Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten der Eifel im Kreis Düren wären wünschenswert

Interessenten/innen richten bitte eine schriftliche Bewerbung (gerne auch per Mail) mit aussagefähigen Unterlagen bis spätestens 20.12.2016 an:

Heidrun Düssel-Siebert, Biologische Station im Kreis Düren e.V., Zerkaller Str. 5, 52385 Nideggen, Tel.: 02427/94987-0, Fax: 02427/94987-22, E-Mail: info(at)biostation-dueren.de, Internet: www.biostation-dueren.de

November 2016

Die Biologische Station Düren beabsichtigt die Ausschreibung und Vergabe (freihändige Vergabe) der Drucksache “Veranstaltungskalender Rur Natur 2017” vorzunehmen.

Diese Bekanntmachung bzw. Veröffentlichung bezieht sich auf die Berücksichtigung von Bieter /innen in Hinblick auf die Binnenmarktrelevanz. Sofern Sie in die Liste der Bieter/innen, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, aufgenommen werden möchten, melden Sie sich bitte bis zum 13.12.2016 bei der Biologischen Station Düren, z.Hd. Frau Marita Hartmann, Zerkaller Straße 5, 52385 Nideggen; Tel: 02427-94987-18 bzw. Marita.Hartmann(at)biostation-dueren.de

Neues Projekt läuft an: Obstwiesen Nordkreis

Der Kreis Düren führt gemeinsam mit der Biologischen Station im Kreis Düren e.V. ein Kreisprojekt zur Verbesserung der Lebensräume im Bereich der Malefinkbachniederung und in dessen Umfeld durch.

Im Rahmen des oben beschriebenen Projektes bietet der Kreis Düren Eigentümern einer Wiese bzw. Weide oder einer Obstwiese in der Kulisse an, die noch stehenden Altbäume kostenfrei zu pflegen und/oder ggf. neue Obst- oder Laubbäume für die Eigentümer kostengünstig neu- oder nachzupflanzen.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter Kreisprojekt Obstwiesen Nordkreis


Unsere naturkundliche Dauerausstellung “Rur & Fels” ist von November 2016 bis einschließlich 01. April geschlossen. Ab Sonntag, dem 02. April, hat die Ausstellung wieder von 11.00 bis 17.00 Uhr ihre Pforten für Besucher geöffnet.
Wenn Sie ab April 2017 Termine zum Besuch der Ausstellung mit Gruppen nach Absprache vereinbaren möchten, stehen wir Ihnen unter Tel. 02427/94987-0 oder E-mail info(at)biostation-dueren.de gerne zur Verfügung.

Abschlußveranstaltung der Obstbaumwarte in Stolberg

Am 06. November 2016 fand in der Biologischen Station StädteRegion Aachen in Stolberg die Abschlußveranstaltung des LVR-Projekts “Obstbaumwarte Nordkreis” der StädteRegion Aachen und des Kreises Düren statt: In der dreijährigen Projektlaufzeit wurden von 2013 bis 2016 insgesamt 80 Obstbaumwarte ausgebildet, die in ihren Kommunen Ansprechpartner in Sachen Obst werden. Das umfangreiche Ausbildungsprogramm beinhaltet Sortenkunde genauso wie Veredlung, Baumpflege und Baumkrankheiten, Werkzeugpflege und Förderprogramme.
Somit ist das große Netzwerk zum Thema Streuobstwiese weiter gewachsen. Weitere Informationen zum Thema unter www.streuobstwiesen.net

Oktober 2016

Obstannahme in Titz-Ameln


Ohrendschungel – der Natursymphonie auf der Spur

Am Dienstag, den 11.10.2016 gingen neun Kinder mit Mikrofon und Rekorder auf Hör-Entdeckungsreise. Angeleitet durch Maria Hinz von der Biologischen Station marschierte die Gruppe los und suchte an der Rur nach Hörproben.

Sie wurde schnell fündig: Die Kühe auf der Weide waren genauso spannend wie das Summen einer Hummel oder das Rauschen des Wassers.

Anschließend wurden die gesammelten Aufnahmen in der Biostation am Computer zu einer Symphonie zusammengestellt, die die Kinder auf einem USB-Stick nach Hause nehmen durften.


Biologische Station Düren auf dem 10. Nordeifeler Obstwiesenfest

Am Sonntag, den 09. Oktober 2016, war die Biologische Station auf dem 10. Heimbacher Obstwiesenfest mit einem Stand präsent. Vor eindrucksvoller Kulisse bei goldenem Oktoberwetter war von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Gelände um das Haus des Gastes Heimbach viel los. Viele Besucher, besonders Kinder, versuchten sich am handbetriebenen Häcksler und der Presse, nachdem sie die Äpfel kleingeschnitten hatten. Zur Belohnung gab es für alle dann frischgepressten Apfelsaft!

September 2016


Junge Wiesenweihen

Neues Projekt gestartet: Stabilisierung der Populationen wertgebender Arten in der Zülpicher Börde

Es steht nicht gut um die Bewohner der ländlichen Flure. Gemäß einer Auswertung des LANUV befinden sich 56 % der Agrarvögel in NRW in einer Gefährdungskategorie und auch die natürliche, standortangepasste Pflanzenwelt und die mit ihr verbundenen Wirbellosen wie beispielsweise Bienen, Laufkäfer und Hautflügler zeigen in Arten- und Individuenzahl deutliche Verluste. Die Ursachen hierfür sind neben dem Lebensraumverlust, auch in einer Verschlechterung der Lebensraumqualität, speziell in ackerbaulich geprägten Regionen zu suchen. In diesem Zusammenhang sind auch Veränderungen der Landbewirtschaftung und der Wegfall ökologisch relevanter Strukturen zu berücksichtigen.

Ziel des Projektes ist es, die Umsetzung biodiversitätsfördernder Maßnahmen durch eine verbesserte und intensivierte Beratung zu steigern.
Dies soll erreicht werden durch:

  • Steigerung der Akzeptanz der erforderlichen Maßnahmen bei den Landwirten.
  • Gewinnung von mindestens 130 Betrieben durch gezielte Beratung für die Umsetzung von Greening-, Agrarumwelt-¬ und Vertragsnaturschutzmaßnahmen und weiteren Maßnahmen auf den betriebseigenen Flächen. Die Beratung soll die individuelle Ausgangslage des jeweiligen Betriebs – einschließlich seines naturschutzfachlichen Potenzials – berücksichtigen, um so die Akzeptanz des Landwirts ebenso wie einen möglichst hohen Effekt für die biologische Vielfalt zu erreichen.

Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)und Land NRW (MKULNV),
Projektträger: Landwirtschaftskammer Rheinland, Projektpartner BS Düren.
Laufzeit: 4 Jahre. Start 01.08.2016

Eine enge Kooperation mit den Biologischen Stationen Euskirchen und Bonn-/Rhein-Erft ist vorgesehen.
Die Biologische Station Düren wird bis Ende 2016 Zielartenkonzepte zu den folgenden Projektarten erstellen:
Knoblauchkröte
Feldlerche
Grauammer
Kiebitz (Acker)
Rebhuhn
Wiesen-/Rohrweihe
Schwarzkehlchen
Wiesenpieper
Feldhamster



Alte Obstsorten sind an das hiesige Klima gut angepasst

Obstbaumbestellung bei der Biologischen Station Düren

Vom 19.09. bis 28.10.2016 können wieder im Rahmen einer Sammelbestellung Obstbäume alter Sorten günstig als Hochstamm oder Halbstamm erworben werden.
Die Lieferung erfolgt Mitte November wahlweise nach Nideggen oder Linnich.
Einen Überblick über die vorhandenen Sorten finden Sie hier unter “Obstsortenliste”

Der Hochstamm kostet 21 Euro, der Halbstamm 14 Euro. Es werden auch Beerensträucher angeboten. Die Bäume werden wurzelnackt geliefert.

Als besonderes Highlight bieten wir auch seltene Lokalsorten an:
Rheinisches Seidenhemdchen, Flandrischer Rambur, Schicks Rheinischer Landapfel, Eifeler Rambur und die Juffernbirne.

Wenn Sie Fragen haben oder Beratung wünschen, kontaktieren Sie Alexandra Schieweling unter Tel. 02427/94987-17 oder alexandra.schieweling(at)biostation-dueren.de

August 2016

Schule der Zukunft – Biologische Station Düren ist wieder Partner

Auch im neuen Zeitraum der Kampagne “Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit” 2016-2020 ist die Biologische Station Düren als außerschulischer Lernort ein Partner für Schulen und KITAs und bietet Umweltbildung zum Beispiel über den Biber an.

Weitere Informationen zu der Kampagne und dem Angebot gibt es hier.

Juli 2016

Sommer-Ferienspiele
Es ist wieder soweit: es sind Sommerferien! Die Biostation Düren bietet dieses Jahr wieder Ferientage in der Natur an. An jedem Donnerstag in den Sommerferien findet jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr eine spannende Exkursion unter einem bestimmten Motto statt. Das Angebot richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und ist für Teilnehmer mit und ohne Behinderung konzipiert. Jeder Nachmittag kostet pro Teilnehmer 5€.

Die Themen
21.07.16 Lebensraum Wald
04.08.16 Leben am Gewässergrund
18.08.16 Biber – Burgenbauer mit Biss

Über Anmeldungen freut sich die:
Biologische Station Düren
Zerkaller Str. 5 in 52385 Nideggen
Tel. 02427/94 987-0 und E-mail info(at)biostation-dueren.de

Juni 2016

Dietmar Nietan und Liesel Koschoreck besuchen die Biologische Station Düren


v.l.n.r.: M. Hinz, H. Düssel-Siebert, L. Koschorek und D. Nietan

Anlässlich der Förderung des Projektes „Der Biber kommt“ durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) besuchten die Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck und der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan am 24.05.2016 die Biologische Station im Kreis Düren. Hier ließen sie sich durch Frau Hinz die Ziele des Projektes, Etablierung des Bibers durch den Einsatz von Umweltbildungsangeboten in der Öffentlichkeit, erläutern. Sie probierten die Materialien der „Biberkisten“ aus und konnten dadurch feststellen, wie umfangreich das Thema Biber in Schulen eingesetzt werden kann.
Das Gespräch diente auch dazu sich von Frau Düssel-Siebert, Geschäftsführung der Station, über aktuelle Arbeitsschwerpunkte und Themen informieren zu lassen. Dabei wurde z.B. der Rückgang der Feldvogelpopulationen in NRW und die Bedrohung der Feuersalamander thematisiert.

Mai 2016

Auftaktveranstaltung zum neuen Projekt „Der Biber kommt“ am 3.5.2016 in der Biologischen Station im Kreis Düren


LehramtsanwärterInnen beim "Biberexperiment Werkzeug"

Die Biologische Station Düren hat Ende April 32 Lehramtsanwärter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Vettweiß Fachbereich Sachunterricht in Vettweiß besucht. Eine „Biberkiste“ mit zahlreichen Anschauungsobjekten, Arbeitsmaterialien und einem Begleitordner wurden ausprobiert. Diese Biberumweltbildungskiste ist bei der Biologischen Station Düren für Umweltbildungszwecke ausleihbar.
Den Lehramtsanwärtern wurden durch Maria Hinz und Hildegard Coenen, Projektmitarbeiterinnen der Biologischen Station Düren, anhand von Beispielen und Experimenten aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Biber für den Sachunterricht im Primarbereich bietet. Hierzu erläutert Maria Hinz: “Durch Experimentieren, Vergleichen und Erkennen von Zusammenhängen beantworten sich gestellte Fragen selbständig. Die Schüler können in der Gruppe diskutieren und erarbeiten gemeinsam Lösungen.“ Dabei wurde nicht nur der Teilbereich „Natur und Leben“ des Sachunterrichts angesprochen, sondern auch erläutert, wie andere Perspektiven des Sachunterrichts (z.B. Zeit u. Kultur; Technik u. Arbeitswelt) durch das Beispiel Biber behandelt werden können.


Biberburgbau - Eine Übung für die LehramtsanwärterInnen

Am 3.5.2016 hat, als zweiter Teil der Auftaktveranstaltung, der Besuch des außerschulischen Lernortes Biologische Station Düren stattgefunden. Die Ausstellung „Rur und Fels“ wurde den anwesenden Lehramtsanwärtern als außerschulischer Lernort vorgestellt.
Dr. Lutz Dalbeck, stellvertretender Leiter der Biologischen Station und Frau Fatima M´Bechour, Projektreferentin der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE), die das Projekt finanziert, begrüßten die Lehramtsanwärter(Innen) sowie ihre Fachleiterinnen Sabine Wichmann und Caroline Grimm. Herr Schmunkamp, Bürgermeister der Stadt Nideggen, richtete ebenfalls einige Worte an die Anwesenden. Er betonte die Wichtigkeit der Umweltbildung durch außerschulische Lernorte für die Jugend.
In der Ausstellung “Rur und Fels“ erläuterte Projektleiterin Maria Hinz die Bedeutung Außerschulischer Lernorte mit ihrem Expertenwissen für Schulen. Im Anschluss fuhr die Gruppe in ein Biberrevier, in das die Biologische Station Düren ebenfalls Exkursionen für Schulen und Gruppen im Rahmen ihrer Umweltbildung anbietet. Während dieser Exkursion konnten die LehramtsanwärterInnen weitere Umweltbildungsaktionen aus dem Themenbereich Biber kennenlernen und selbst ausprobieren. Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Besuch des Biber-Spielplatzes Hürtgenwald an der Freizeitanlage Steinbach im Ortsteil Hürtgen.
Die LehramtsanwärterInnen und ihre Fachleiterinnen bestätigten abschließend, mit diesem Angebot wertvolle Anregungen für ihre fachliche und praktische Arbeit erhalten zu haben.
Maria Hinz fügt aus ihren Erfahrungen hinzu: „Der Biber spricht durch sein Aussehen die Kinder unmittelbar positiv an und sie beschäftigen sich gerne neugierig mit diesem Tier. Somit ist der Biber hervorragend für den Unterricht im Primarbereich geeignet.“

April 2016

Salamanderpilz in der Eifel - Biologische Station in Kooperation mit den Universitäten Braunschweig und Trier

Feuersalamander
Beroht: Der Feuersalamander (Foto: A. Schumacher)

Seit 2015 ist der Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) in der Eifel nachgewiesen, Bsal-positive Tiere wurden von den Biostationen Aachen und Düren an der Weißen Wehe und im Solchbachtal nachgewiesen. Zudem gab es im Novemer/Dezember 2015 ein Massensterben von Feuersalamandern im Belgenbachtal bei Monschau (siehe hierzu: Fachpublikationen).
Zurzeit sind beide Biologischen Stationen wieder im Gelände und nehmen Proben von wandernden Feuersalamandern. Diese Proben werden von den Universitäten Braunschweig und Trier auf Bsal untersucht.
Zudem wird die Arbeit durch die Universität Braunschweig unterstützt: Zwei Mitarbeiterinnen der Uni Braunschweig sind für vier Wochen in Nideggen, um mit der Filtrierung und Lagerung von e-DNA aus Wasserproben zu helfen.

Wenn Sie in der Eifel im Wald tote Salamander finden, bitte legen sie sie in einen Gefrierbeutel und bringen sie schnellstmöglich in die Biologische Station! Hier können noch Abstriche genommen werden (um festzustellen, ob die Tiere an Bsal eingegangen sind) und die Tiere werden anschließend für weitere Untersuchungen konserviert.

Bitte melden Sie sich unter:
Funde im Kreis Düren: Tel. 02427/94987-0 oder E-mail: info(at)biostation-dueren.de
Funde in der StädteRegion Aachen: Tel. 02402/12617-0 oder E-mail: info(at)bs-aachen.de

Bitte Stiefel und sonstiges Gerät gut durchtrocknen lassen, bevor Sie das nächste Mal ins Gelände gehen! Die Austrocknung tötet den Pilz ab.

März 2016

Biologische Station freut sich über Unterstützung durch die Bürgerstiftung Düren


Scheckübergabe in Düren (Foto: G. Klinkhammer)

Dank der freundlichen Unterstützung der Bürgerstiftung Düren kann die Biologische Station auch in diesem Jahr in den Sommerferien wieder Ferientage anbieten. Geplante Themen sind “Am Gewässergrund”, “Lebensraum Wald” oder “Biber – Burgenbauer mit Biss”.
Der Förderscheck wurde der Station von der Bürgerstiftung am 17.02.2016 in Düren überreicht. Die Biologische Station ist sehr froh über die finanzielle Unterstützung, denn ohne die Hilfe der Bürgerstiftung könnten die Ferienspiele nicht durchgeführt werden.

Februar 2016

FÖJler und FÖJlerinnen gesucht!

Seit heute, dem 15.02.2016, ist das Online-Portal beim LVR für das FÖJ-Bewerbungsverfahren geöffnet.

Wir suchen wieder drei FÖJlerInnen, die uns für ein Jahr ab dem 01. August 2016 tatkräftig unterstützen.

Wir bieten: Arbeit in unserem Team im Kreisgebiet Düren in den folgenden Themen:

  • Amphibienschutz: Betreuung eines Krötenschutzzaunes, Erfassung verschiedener ausgewählter Arten
  • Obstwiesenschutz: Anlage und Pflege von Streuobstwiesen, Kontrolle und Pflege von Steinkauzniströhren, Apfelsaftpressen mit Schulklassen
  • praktische Pflegemassnahmen in Schutzgebieten: Wiesen mähen, Heideflächen entbuschen
  • und noch viel mehr

Allgemeine Informationen zum FÖJ und zur Anmeldung gibt es auf http://www.foej.lvr.de und Informationen zum FÖJ in der Dienststelle der Biostation Düren hier: Freiwilliges Ökologische Jahr


Science College Overbach als "Ort des Fortschritts NRW" ausgezeichnet


Reges Treiben am Stand der Biologischen Station Düren zum Thema Biber

Am 25. Januar 2016 hat Minister Garrelt Duin in Jülich das Jugend- und Bildungsinnovationszentrum Science College Overbach (SCO) für sein Bildungsprogramm “Let’s Do Science” ausgezeichnet. Der außerschulische Lernort richtet ganzjährig Experimental-Workshops, Forscher-Camps und Ferienakademien in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) für alle Schulformen aus. Der Preis würdigt auch die zahlreichen Bildungsinitiativen am SCO, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesllschaft ermöglichen. Rund 30 Aktuere aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten aus Anlass der Preisverleihung ihre innovativen Bildungsprogramme im Forum des SCO.
Die Biologische Station Düren war mit einem eigenen Informationsstand dabei und präsentierte den “Biberkoffer”, in dem interessante Unterrichtsmaterialien über den Biber zusammengestellt sind.
Foto copyright: Presse- und KulturBüro Schenk+Schenk

Januar 2016

RurNatur 2016 ist erschienen!

Ab sofort liegt der neue, kostenlose Veranstaltungskalender der Biologischen Station Düren Rur Natur an allen bekannten Stellen aus.
Das Titelmotiv zeigt einen Feuersalamander, die Amphibie des Jahres 2016, die akut von einem aggressiven Erreger bedroht ist (mehr dazu auf den Seiten 6/7).
Auf 36 Seiten informiert der Kalender über Themen und Projekte zum Naturschutz im Kreis Düren. Ein Veranstaltungsteil mit internen und externen Exkursionen und Vorträgen rundet das Angebot ab.
Gerne senden wir Ihnen auch ein Exemplar zu. Bei Interesse kontaktieren Sie uns über Tel. 02427/94987-0 oder info(at)biostation-dueren.de
Unsere Veranstaltungen als pdf können Sie hier einsehen.


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