Biostation Düren: Biologische Station im Kreis Düren e.V.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Für alle, die sich für die wissenschaftliche Arbeit der Biologischen Station näher interessieren, gibt es hier Veröffentlichungen als Downloads im PDF-Format.

Biber als Landschaftsgestalter

Die Biologische Station beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Biber.

Eine allgemeine Veröffentlichung zum Biber an der Eifelrur ist erschienen in der Zeitschrift Natur in NRW. Sie kann hier als PDF heruntergeladen werden:

Dalbeck, L., Fink, D. & M. Landvogt (2008): 25 Jahre Biber in der Eifel – Das Comeback eines Verfolgten.- Natur in NRW 03/08: 30-34.

Biber und Amphibien

Molche aus Biberteich
Bergmolche: Profiteure der Biberteiche

Die Dammbauaktivitäten des Bibers haben ungemein positive Effekte auf die Gewässerlebensgemeinschaften. Mitarbeiter der Biologischen Station untersuchen die Effekte des Bibers beispielhaft anhand der Amphibiengemeinschaften.

Thema: Amphibien in Biberteichen (in englisch):
Dalbeck, L., Lüscher, B. & D. Ohlhoff (2007): Beaver ponds as habitat of amphibian communities in a central European highland.- Amphibia-Reptilia 28: 493-501.

Thema: Auswirkungen eines extremen Hochwassers auf Amphibien in Biberteichen:
Dalbeck, L. & K. Weinberg (2009): Kurzfristige Auswirkungen eines Hochwassers auf Amphibiengemeinschaften in Biberteichen eines Mittelgebirgstales.- Zeitschrift für Feldherpetologie 16: 103-114.

Heimische Eulen

Seit etlichen Jahren erforschen Mitarbeiter der Biologischen Station verschiedene heimische Eulenarten. Hier finden Sie Veröffentlichungen über die Ökologie von Eulen in deutscher und englischer Sprache.

Der Uhu in der Eifel

Junger Uhu
Junger Uhu (Foto: Dr. J. Klünder)

Thema: Gefährdungsfaktor Straßenverkehr:
Breuer, W., Brücher, S. & L. Dalbeck (2009): Straßentod von Vögeln – Zur Frage der Erheblichkeit am Beispiel des Uhus.– Naturschutz und Landschaftsplanung 41: 41-46.

Thema: Uhuschutz und Klettersport:
Dalbeck, L. & W. Breuer (2001): Der Konflikt zwischen Klettersport und Naturschutz am Beispiel der Habitatansprüche des Uhus.– Natur und Landschaft 76: 1-7.

Thema: Nahrung und Fortpflanzung:
Dalbeck, L. (2005): Nahrung als limitierender Faktor für den Uhu Bubo bubo (L.) in der Eifel?– Ornithologischer Anzeiger 44: 99-112.

Thema: Lebensraumansprüche des Uhus:
Dalbeck, L. & D. Heg (2006): Reproductive success of a reintroduced population of Eagle Owls Bubo bubo in relation to habitat characteristics in the Eifel, Germany.– Ardea 94: 3-21.

Der Steinkauz im Kreis Düren

Steinkauz
Steinkauz

Der Steinkauz ist eine Charakterart der Dörfer im Nordkreis Düren.

Etwa 75 % aller Steinkäuze Deutschlands leben in NRW, viele davon im Kreis Düren. Daher widmet die Biologische Station der kleinen Dorf-Eule besondere Aufmerksamkeit.

Was Steinkäuze im Kreis Düren zum wohlfühlen brauchen, können Sie in folgenden Artikeln nachlesen:

Ein Artikel von Doris Siehoff zum Steinkauz im Kreis Düren (u. A. mit Informationen des Bruterfolgs in 2009) ist im Kreisjahrbuch des Eifelverens 2010 erschienen.

Dalbeck, L. & M. Hachtel (1999): Habitatpräferenzen des Steinkauzes Athene noctua SCOPOLI, 1769 im ortsnahem Grünland.– Charadrius 35: 100-115.

Reptilien in der Nordeifel

Weibliche Mauereidechse
Weibliche Mauereidechse (Foto: D. Sommerfeld)

Die Mauereidechse ist eine der bemerkenswerten Arten in der Rureifel, denn hier kommt sie in einer isolierten Population vor, die keinen Kontakt (mehr) zu den restlichen Vorkommen an der Maas in Belgien oder denen am Mittelrhein hat. Die Vorkommen im Rurtal sind schon seit mehr als 100 Jahren bekannt, waren zwischenzeitlich fast in Vergessenheit geraten. Einen Beitrag zur Biologie der Art in der Eifel finden Sie hier:

Dalbeck, L. & M. Hachtel (2000): Die Mauereidechse Podarcis muralis bei Gemünd, Nordrhein-Westfalen, mit Anmerkungen zur Herpetofauna des Gebietes.- Zeitschrift für Feldherpetologie 7:167-176.

Drover Heide

Rinder weiden in der Drover Heide
Rinder als Landschaftspfleger in der Drover Heide

Die Drover Heide ist eines der bedeutensten Naturschutzgebiete im Kreis Düren mit einer weit über die Region hinausgehenden Funktion für den Naturschutz. Nicht umsonst ist es im Europäischen Schutzgebiets-Netzwerk “Natura 2000” integriert. Diese Gebiete zählen zu den besonders wichtigen und schützenswerten zum Erhalt der Europäischen Artenvielfalt.

Einen Überblick der Naturschätze der Drover Heide gibt ein Artikel im Jahrbuch des Kreises Düren aus dem Jahr 2007, den Sie hier als PDf herunterladen können: Die Drover Heide – ein Kleinod vor der Haustür

Pflegefeuer in der Drover Heide
Heidepflege durch Feuer: seit Jahrhunderten im Einsatz

Feuermanagement

Jahrhunderte lang pflegete man überalterte Heiden durch gezieltes Brennen. Zwischenzeitlich weitgehend in Vergessdenheit geraten, spielt der Einsatz von Pflegefeuern inzwischen wieder eine bedeutende Rolle.
Der folgende Artikel beschäftigt sich damit, wie sich Feuer im Vergleich zu anderen – meist wesentlich kostenintensiveren – Pflegemethoden auswirken:

Goldammer, J.G., Brunn, E., Hoffmann, G.; Kellenburg, T., Mause, R., Page, H., Prüter, J., Remke, E. & M. Spielmann: Einsatz des Kontrollierten Feuers in Naturschutz, Landschaftspflege und Forstwirtschaft – Erfahrungen und Perspektiven für Deutschland.– Naturschutz und Biologische Vielfalt 73: 2009 137-164. Bundesamt für Naturschutz, Bonn.